Miranda

Miranda

Miranda wuchs in Malmö als Tochter einer Cellistin und eines Produzenten auf. Sie verbrachte ihre Kindheit in Proberäumen, Theatern, Studios, bei Soundchecks oder in Backstageräumen. Mit neun gründete sie ihre erste Band, das HipHop-Trio „Shakespeares Töchter“, aber das Interesse an Musik war noch nicht groß genug – nach nur einem Jahr löste sich die Band wieder auf.

Bis sie 14 war, war Miranda sich sicher, dass Musik nichts für sie war. Aber irgendwann nahm sie dann doch eine Gitarre in die Hand und begann Lieder zu schreiben, viele Lieder.

Schon bald machte sie sich einen Namen in ihrer Heimatstadt als die “Pj Harvey von Malmö” und spielte auf Festivals, in Clubs und Bars. Ihr wahres Alter verschwieg sie dabei geflissentlich.

Nachdem Miranda 2008 für die schwedischen independent music awards “Manifestgalan” als “best unsigned artist of the year” nominiert wurde, erweiterte sie ihre kreative Arbeit und komponierte Theater-Musik für das Stück “Vandrarinnans blues” am Kunsttheater “Inkonst“, Malmö, bei dem sie auch selbst auf der Bühne stand.

Mit 18 zog Miranda nach Berlin, sang schwedische Folksongs in den U-Bahn-Stationen und spielte erste Club-Konzerte. Dabei traf sie auf die Berliner Musiker Lonski&Classen, mit denen sie an ihrem 2015 erscheinenden Debut Album arbeitet. Mirandas betstechendes Songwriting, ihre wunderbaren Melodien und ihre vielschichtige Stimme, die mühelos einen Regenbogen an Emotionen erzeugen kann, bleiben immer das Zentrum ihrer Musik.

Zur Zeit schreibt sie Lieder für ihr bald erscheinendes Album.

“Etwas, das mich sehr inspiriert, ist die Fähigkeit, für einen Moment jemand anderes zu sein. In diesen Momenten vergisst du, was deins und was das des anderen ist. Wenn deine Umgebung dich auf eine Art und Weise wahrnimmt, dass du daran zweifelst, wer oder was du bist, wo dein Platz ist.

Das ist die richtige Voraussetzung ein Lied entstehen zu lassen. Musik ist etwas, dass wir alle in uns tragen. Es ist etwas sehr freies und inspirierendes in Melodien und Geschichten, sie sind immer irgendwo da und können nie besessen werden.”

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